Bremse versagt - Renault R5 - Alpine A290 - Fehler OPD Übergang Rekuperation Bremse?

  • .. was ist los mit euch? ES DARF WEDER BEI TROCKENHEIT, NOCH BEI NÄSSE NOCH BEI IRGENDWAS passieren!!!! Wie soll sich denn EIS auf den Scheiben bilden? Das Rad dreht sich inkl. Scheibe.. dann liegen die Bremsklötze an der Scheibe die sich dreht, wenn auch mit einem Luftspalt. Redet euch das doch nicht schön!!


    Eine Frage: Bei wieviel Fahrzeugen, von denen die ihr schon besessen habt vorher, trat solch ein Verhalten auf?

    Naja ich hatte bislang kein Fahrzeug, das sowohl elektrisch als auch mechanisch bremst. Der Übergabepunkt von elektrisch zu mechanisch ist mir immer aufgefallen, weil die Bremskraft dann ein bisschen schwächer wurde kurz vorm Stehenbleiben (von wegen Renault hat hier einen nahtlosen Verlauf programmiert). Wenn an genau diesem Punkt noch Wasser auf der Scheibe ist, beeinflusst das kurzzeitig die Bremswirkung. Das ist bei Verbrennern genauso, nur merkt man das dort weniger, da man ja von Anfang an die Scheiben freibremst und es nicht mitten drin einen Wechsel des Bremssystems gibt.


    Habt ihr diesen Übergangspunkt bei euch nicht?

  • Das Problem war aber doch, dass die Bremse bei Druck aufs Pedal nicht funktioniert hat.


    Und bei mir ist entweder Rekuperation oder manuelles Bremsen. Ich weiß nicht von welchem Übergang du sprichst.

  • Das Rad dreht sich inkl. Scheibe.. dann liegen die Bremsklötze an der Scheibe die sich dreht, wenn auch mit einem Luftspalt.

    Ausserdem wird sich unterwegs kaum Eis bilden können- die Scheiben werden doch sicher immer wieder auf Temperaturen über dem Gefrierpunkt aufgeheizt, da reicht schon etwas längeres, leichtes Bremsen.
    Ich vermute eher einen Fehler bei den Raddrehsensoren oder deren Verkabelung.

  • Ein Fehler bei den Sensoren oder gar der Verkabelung müsste aber sofort eine Fehlermeldung erzeugen und wäre dann auch im Fehlerspeicher vermerkt.

    Wahrscheinlich ist es wirklich ein Problem am Übergangspunkt Rekuparation zu mechanischer Bremse wenn die Beläge wegen z. B. Feuchtigkeit einen größeren Abstand zur Scheibe haben. An dieser Stelle fehlt dann die erwartete Bremswirkung. Ein kräftiger Druck auf das Pedal sollte da aber helfen. Vielleicht ist das Problem gerade bei Neuwagen größer weil noch alles ganz leichtgängig ist und sich die Bremskolben dann etwas zu weit zurückdrücken. Je nach Fahrstil werden die ja auch lange nicht betätigt. Vom VW T5 kenne ich auch die Scheibenwischerfunktion die die Bremsbeläge immer wieder mal ganz leicht an die Scheibe drückt.

  • Das Problem war aber doch, dass die Bremse bei Druck aufs Pedal nicht funktioniert hat.


    Und bei mir ist entweder Rekuperation oder manuelles Bremsen. Ich weiß nicht von welchem Übergang du sprichst.

    Gut ich spreche vom R5, keine Ahnung, ob es beim Alpine nur „entweder oder“ gibt. Ich dachte, die wären technisch im wesentlichen gleich.

    Ich meine das Bremspedal, da wird ja wohl anfangs rekuperiert und kurz vor dem Stehenbleiben oder bei sehr starkem Bremsen schaltet er auf die Scheiben um. Ist das bei Alpine nicht so? Und genau diesen Übergang meine ich

  • Ich habe das IMHO wichtige Thema mal oben angeheftet :!:

    Bei meinem R4 E-Tech 52kWh Iconic hatte ich derartiges Bremsverhalten bisher nicht beobachten können. Auch im R4 Forum hat bisher keine über so ein Verhalten berichtet.

    R5 und A290 werden ja Douai gefertigt, der R4 in Maubeuge. Beide Standorte sind Bestandteil der Electricity von Renault (zusammen mit Cleon, wo die Motore n hergestellt werden).


    Der R4 hat echtes OPD, bis zum Stillstand?

    Daher wird es bei Dir (hoffentlich) nicht in Erscheinung treten.


    Unabhängig von Renault R5 oder Alpine,

    meine Meinung bei Versagen der Bremse:

    Keinen Meter mehr fahren und Alpine ab in die Werkstatt.


    Das Risiko ist IMHO viel zu groß.


    Gruß Oli

    Voll elektrisch unterwegs seit 2020 - OPD Extremnutzer ;)

  • Egal ob hydraulisch, pneumatisch, elektrisch, elektro-hydraulisch, hydro-pneumatisch oder elektro-hydro-pneumatischdas ist so nicht korrekt und nicht akzeptabel.


    Zum besseren Verständnis der Situation:


    Morgens (Kein Regen, Temperatur bei +/- 0, Schneebedeckte Straßen):

    Fahrzeug gestartet (Innenraum war zuvor vorgeheizt).

    Anschließend entlang einer Privatstraße ca. 75 m mit etwa 15 km/h gefahren.

    Am Ende der Straße kreuzt eine Hauptstraße. Beim Abbremsen zum Anhalten trat folgendes auf:

    • Bremspedal betätigt → keine Bremswirkung
    • Pedaldruck deutlich erhöht → keine Bremswirkung
    • Ein von links kommender Fahrer musste ausweichen

    Danach auf die Hauptstraße gefahren und bei langsamer Fahrt mehrfach gebremst (Strecke ca. 200 m).

    Fahrzeug verzögerte weiterhin nicht.

    Erst bei etwas höherer Geschwindigkeit und mehrmaligem, kurzen Betätigen der Bremse setzte die Bremswirkung plötzlich wieder ein.

    Ab diesem Moment bremste die Alpine wieder völlig normal.


    Abends (Rückfahrt (Kein Regen, Temperatur bei +/- 0, Schneebedeckte Straßen)):

    Beim rückwärts Herunterfahren der Auffahrt erneut gebremst:

    • Fahrzeug blieb nicht stehen
    • Mehr Druck auf das Pedal → keine Wirkung
    • Erst nach mehrmaligem Bremsen funktionierte die Bremse wieder

    Danach auf der restlichen Strecke keine Auffälligkeiten.


    Am nächsten Morgen (Kein Regen, Temperatur bei +/- 0, Schneebedeckte Straßen):

    Exakt das gleiche Verhalten.

    Renault Assistance wurde verständigt.


    Subjektiver Eindruck:

    Man hört und merkt, dass sich die Bremsbeläge an die Scheiben anlegen (Reibgeräusche sind vorhanden), aber nur sehr leicht.

    Es wirkt, als würde etwas den notwendigen Bremsdruck blockieren bzw. verhindern, dass ausreichend Druck auf die Kolben aufgebaut wird.

  • Also ich würde an deiner Stelle mit der Werkstätte sprechen und ihr klarzumachen dass es offenbar um einen besonderen Fall geht mit nassen / gefrorenen Scheiben und die Werkstätte bitten den Test zu versuchen.

    Die Werkstätte hat ja die Möglichkeit weitere baugleiche Fahrzeuge den selben Test nach dem Abspülen der Bremsen mit einem Hochdruckreiniger zu unterziehen. Dann sollte sich schnell zeigen ob das Verhalten normal ist oder nicht.

    Ich für meinen Teil kann definitv bestätigen dass beim Übergang von Elektrisch zu Hydraulisch kurz vor dem Stillstand die Bremswirkung bei gleichem Druck bei speziellen Bedinungen diese schon wirklich stark nachlässt und man dann uU schon sehr kräfig und rasch hart aufs Bremspedal steigen muss.

    Was ich nun testen möchte ich ob die Abstandtempomat- Automatik bis zum Stillstand ebenfalls von den eisigen/ nassen Bremsen auch überrascht wird oder die Regelung hier dann schnell genug ist um nachzuregeln.

  • So die Rückmeldung vom Kundendienst:


    "vielen Dank für Ihre Nachricht bezüglich der Probleme an Ihrem Renault A290. Seitens der Kundenbetreuung ist keine technische Stellungnahme möglich. Aus diesem Grund habe ich mit Herrn ????? von der Renault Retail Group Rücksprache gehalten. Er teilte mir mit, dass Ihr Fahrzeug technisch einwandfrei ist. In der Werkstatt wurden Probefahrten und eine Neukalibrierung durchgeführt und es konnte nichts festgestellt werden. Entweder führen Sie selber ein Protokoll über die Beanstandungen wenn Sie das Fahrzeug weiterfahren oder aber einer der Mitarbeiter aus dem Autohaus übernimmt dies. Letztendlich ist es nunmehr Ihre Entscheidung wie weiter verfahren wird. Bitte klären Sie das mit Herrn ?????"


    So die Rückmeldung vom Serviceleiter:


    "Wir nehmen dann Ihr Fahrzeug mit und machen die Diagnose fahrten selbständig. Sie haben ja ein Leihwagen über die Alpin assistance oder ? "



    Keine Ahnung wo er die Alpine mit hinnehmen möchte :/ Diagnosefahrten machen sie jetzt selbstständig :/


    POSITIV zu erwähnen ist, ich habe seit 16.01. einen Leihwagen.. gestern noch einmal verlängert bis zum 10.02.


    Habe den Serviceleiter noch um Erklärung gebeten, wo er die Alpine mit hinnehmen möchte und das ich noch auf die Stellungnahme -zu den bisher durchgeführten Arbeiten/Diagnosen- warte.