Batterie R5 vorkonditionieren - Renault 5 Vorkonditionierung

  • Thehoern Bist du Autobahn gefahren oder Landstraße?

    Hab die Erfahrung gemacht, wenn man auf der AB so 140 km/h und mehr fährt, klappt auch mit der Ladeleistung. Dann wir der Akku warm durch die Last.

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  • Das man im Winter kein 100 kW hat, liegt einfach an der Technik. Ohne Vorheizen wäre der Ladevorgang bei 11 kW gestartet und nicht wie hier bei rund 30 kW. Bei 2°C kaltem Akku lädt selbst ein Taycan mit 800 V System mit unter 50 kW.

    Genau so ist es, es haben im Winter eben alle auch mit stärkeren Akku ihre Einbußen beim Laden, neben mir ist letztens ein Tesla

    gestanden, der mit 70 kw anfing zu laden, auch weit unter dem Wert was er laden könnte, er meinte im Winter ist es eben so,

  • wie nutzlos die Vorkonditionierung im R5 ist

    würde ich nicht sagen.


    Bin gestern waschen gefahren (5 min von mir entfernt) und wollte beim Trockenwischen (dauert ca. 15 min bei mir) den 5er ein bisschen von seinen 42% SOC wegbekommen. Zum Vorkonditionieren darum die Ladesäule an der Tanke ins Navi eingegeben.


    Dann nach dem Waschgang an den 300 KW Lader gehängt ==> 4 KW

    Absolut lächerlich, das kann ich mir auch schenken. War mal ein Versuch, aber ich ahnte das Resultat schon vorher.

    Hatte eigentlich geplant, mir noch nen Kaffee zu trinken und Strom zu bunkern, habs gelassen und bin dann gefahren.


    Also so nutzlos ist die Vorkonditionierung beim R5 dann wohl nicht.

    Wenn ich vorher 30 min in der Gegend rumfahre bevor ich den 2 km entfernten Ladepunkt ansteuere, dann klappts doch ;)


    Ich hätte mal nicht gedacht, dass mich das so nervt.

    Verbrauch immo bei 21 KWh/100.

    Kaum voll das Auto, schon quasi wieder auf 40% und ich überleg schon wieder: Wie mach ich das beim nächsten Mal? Doch 15 km vorm Laden unnötig rumfahren? Das kanns eigentlich nicht sein. Ich fahre nun mal nur kurze Strecken, dafür sollte ein E-Auto ja eigentlich ideal sein...


    Wird Zeit, dass wärmer wird und der Spaß an dem Auto zurückkommt.

  • Ich hätte mal nicht gedacht, dass mich das so nervt.

    Verbrauch immo bei 21 KWh/100.

    Kaum voll das Auto, schon quasi wieder auf 40% und ich überleg schon wieder: Wie mach ich das beim nächsten Mal? Doch 15 km vorm Laden unnötig rumfahren? Das kanns eigentlich nicht sein. Ich fahre nun mal nur kurze Strecken, dafür sollte ein E-Auto ja eigentlich ideal sein...


    Wird Zeit, dass wärmer wird und der Spaß an dem Auto zurückkommt.

    wieso nicht statt sinnlos rumfahren das Auto einfach vor der Türe stehen lassen?

  • Ich habe einen Arbeitsweg von ca. 30 km und am Ende eine Schnellladesäule. Normalerweise lade ich aber nie mit DC.

    Eigentlich ist das Schnellladen ja auch so gedacht, dass man es eher auf längeren Strecken nutzt. Das Beste ist es sowieso nicht für den Akku, besonders nicht bei niedrigen Außentemperaturen.

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  • Und warum drosselt der R5 auf 4KW mit kaltem Akku wenn der Mini mit kaltem Akku so schnell lädt wie der R5 mit Vorkonditionierung?
    Das meine ich mit Nutzloser Vorkonditionierung beim R5

    Weil der Mini eine andere Akku-Chemie hat. Daher wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, das die Hersteller die Ladefähigkeit bei kalten Temperaturen zwingend angeben müssen. Und das man zum Konditionieren beim R5 nur wenig Leistung zur Verfügung stellt, liegt eben auch an der Akkugrösse, würde man die Zieltemperatur auf 30°C setzen und mit z.B. 10 kW heizen, würde sich alle über den Verbrauch im Winter beschweren. Nur wenn das Auto am Schnellader hängt könnte man mehr Energie abzweigen, wäre immer noch ein Mehrverbrauch, der aber nicht auf die Reichweite Einfluss hat. Interessant wäre beim Vergleich Mini R5 wieviel der geladenen Energie landet denn im Akku?

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  • Meine letzte Schnellladeerfahrung war, bis auf die dämliche Plug&Charge Funktion, eigentlich ganz gut. P&C hat sich bei Ewego auch eingeklinkt und die Ladesäule zum Absturz gebracht. Teuer wie Sau wärs ja auch noch gewesen. Ich dachte, das tut nur was bei Ionity, aber gut. Nach 2 Minuten gings wieder, die Funktion bleibt jetzt für immer aus.

    Ich bin eine gute Stunde auf der Autobahn gewesen, hatte die Säule als Ziel. Der Akku wurde von 3 Grad auf gut 20 Grad erwärmt, das Heizwasser war knapp 30 Grad warm am Ende. Bei 25% ging er sogar auf 92 KW hoch. Kann man nich meckern.

    Aber mit unter 40% im Winter losfahren, ist man halt gearscht

  • Es ist schon erstaunlich, wie viele hier das Ladeverhalten und die Reichweite bei kalten Temperaturen schönreden oder

    herunterspielen.


    Mir ist ehrlich gesagt egal, was andere Hersteller machen. Es geht um das Fahrzeug, das ich fahre – und für das ich bezahlt habe.

    Wir regen uns zu Recht darüber auf, wenn bei gleichem Preis weniger Müsli in der Packung ist, aber bei einem Auto wird so etwas plötzlich relativiert?


    Wir haben hier im Norden vier bis fünf Monate lang kalte, einstellige Temperaturen. Das bedeutet konkret:

    Ich kann die Alpine rund ein Drittel des Jahres nicht wie vorgesehen nutzen – und soll das einfach hinnehmen?


    So wurde mir das Fahrzeug nicht verkauft. Und ganz ehrlich: Hätte das so in der Broschüre gestanden, hätte ich es nicht gekauft.


    30 Minuten Autobahn fahren, nur um den Akku erst mal auf „Betriebstemperatur“ zu bringen, ist für mich keine Lösung.

    Und auf den Klimawandel zu hoffen, damit das Auto besser funktioniert, kann wohl kaum zielführend sein.


    Kurz gesagt: Ja, man darf davon genervt sein.

    Und mehr noch: Man darf das durchaus als Mangel ansehen.