Ladestrom reduzieren - Wallbox Empfehlung für Renault 5 e-tech gesucht.

  • Das sind natürlich alles legitime Vorgehensweisen. Trotzdem sehe ich die Stromsteuerung immer noch als ein Feature der Ladeinfrastruktur und seitens Renault da keinen vordergründigen Anlass, sich darum zu kümmern.

    Wenn man sich anschaut, wieviele Möglichkeiten es gibt ein e-Auto aufzuladen; von der Schuko-Steckdose in einem alten Keller oder Tiefgarage, über rote Starstrom-Dosen bis hin zu gesteuerten Ladesäulen, denke ich, dass es die Hersteller anbieten sollten (natürlich nicht müssen), den Ladestrom zu regeln. Wie will man an einer roten Starkstrom Dose ohne interne Ladestromregelung im Auto das regeln?

    2026 Renault R5 E-Tech Techno, Comfort-Range, Pop-Green Black Roof, Warm Titanium Roof Signature

  • Wenn man sich anschaut, wieviele Möglichkeiten es gibt ein e-Auto aufzuladen; von der Schuko-Steckdose in einem alten Keller oder Tiefgarage, über rote Starstrom-Dosen bis hin zu gesteuerten Ladesäulen, denke ich, dass es die Hersteller anbieten sollten (natürlich nicht müssen), den Ladestrom zu regeln. Wie will man an einer roten Starkstrom Dose ohne interne Ladestromregelung im Auto das regeln?

    Da man den Starkstromstecker nicht direkt ins Auto stecken kann, vielleicht über das zwangsläufig notwendige Ladegerät dazwischen? Gibt es überhaupt noch Geräte, die man da nicht drosseln kann?

  • Wenn man sich anschaut, wieviele Möglichkeiten es gibt ein e-Auto aufzuladen; von der Schuko-Steckdose in einem alten Keller oder Tiefgarage, über rote Starstrom-Dosen bis hin zu gesteuerten Ladesäulen, denke ich, dass es die Hersteller anbieten sollten (natürlich nicht müssen), den Ladestrom zu regeln. Wie will man an einer roten Starkstrom Dose ohne interne Ladestromregelung im Auto das regeln?

    Ja, ich stimme Dir prinzipiell zu und manche Autohersteller bieten das Begrenzen des AC-Ladestrom an (z.B. Tesla, Volvo, Polestar,BMW,VW & Skoda,Hyundai), andere aber nicht (z.B. Renault, viele Stellantis Marken, ...).

    Daher habe ich in meinem R4 E-Tech eine mobile WB der Marke NRGKick 16A mit allen notwendigen Adaptern für's private Aufladen (SchuKo, CEE16-3polig, CEE16-5polig, Typ2). Hat bisher gute Dienste geleistet. Ich kann sie per BT und WLAN ansprechen, kann sie zeitsteuern, den Ladestrom regeln, ... :thumbup: :) .


    NRGKick-16A-11kW#1000x462.jpg


    Beste Grüße

    Helmut :)

    🇦🇹 Renault 4 E-Tech Iconic (52kWh/245Nm/110kW) in Black Pearl, bestellt am 19.03.2025/geliefert am 11.07.2025BJ:07/2025/EZ:16.07.25; OpenRlink-SW_ID:283C39758R (OpenR Link 3.5.0)

    MyRenault App - Android: 6.13.2 (07.07.2026) / MyRenault App - iPhone/iOS: 6.13.1 (30.07.2026)

    Kelec App - Android/iOS: 2.6.5/2.6.5 (18.06.2026/22.06.2026)

  • Ja das ist eine gute Zwischenlösung mit dem NRGKick. mein Kollege hat den JuiceBooster, ähnliches Prinzip. Die Experience wäre halt einfach schöner, wenn alles über eine App gehen würde, ohne dass ich für alle Probleme eine einzelne Insellösung mir auch noch für teuer Geld anschaffen muss. Ich habe noch mein alten Tesla mobile Connector mit Schuko, Camping Adapter und Rote-Dose Adapter. Der kann nichts regeln, da der Tesla es ja davor geregelt hat.

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  • Du hast bei vielen Punkten durchaus recht. Bei einigen der genannten Beispiele sehe ich das allerdings etwas anders:

    „Mehrere Verbraucher am gleichen Stromkreis“ und „Urlaub/Ferienwohnung mit schwacher Leitung“

    Das ist für mich eher ein Thema der Elektroinstallation als der Wallbox. Wenn eine Wallbox installiert wird, muss die Hausinstallation bzw. der Hausanschluss auch für die vorgesehene Ladeleistung ausgelegt sein. Gerade Großverbraucher wie Waschmaschine, Trockner oder Backofen sollten ohnehin auf separaten Stromkreisen hängen. Ich kenne jedenfalls keinen Elektriker, der eine Wallbox an eine Installation anschließen würde, bei der solche Probleme zu erwarten sind.

    „Hohe Strompreise / Lastmanagement“

    Wer sich mit dynamischen Stromtarifen beschäftigt, sollte meiner Meinung nach auch eine intelligente Wallbox einsetzen. Ich würde jedenfalls nicht jedes Mal den Ladestrom manuell in der My Renault App anpassen wollen – das sollte automatisiert ablaufen. Persönlich würde ich in günstigen Tarifzeiten mit maximal möglicher Leistung laden und in teuren Zeiten gar nicht. Langsames Laden verursacht schließlich auch höhere Ladeverluste, selbst wenn es für die Batterie etwas schonender sein kann.

    „Teure öffentliche Lader“

    Hier kann man das gewünschte Ladeziel doch bereits bequem über die My Renault App einstellen. Wenn ich nur 60 % benötige, stelle ich den Schieberegler einfach auf 60 % und das Fahrzeug lädt nicht weiter.

    „Gemeinsame Ladesäule mit mehreren Autos“

    Ich kenne ehrlich gesagt keine Ladesäule, die einfach alles abschaltet, sobald mehrere Fahrzeuge angeschlossen sind. Normalerweise übernimmt das Lastmanagement genau diese Aufgabe und verteilt die verfügbare Leistung auf alle Fahrzeuge. Das ist bei Ladeparks völlig normal – dort wird schließlich auch nicht zu jedem einzelnen Ladepunkt eine eigene Hochleistungszuleitung gelegt.

    „Öffentliches Parken / Ladesäule mit Zeitlimit“

    Diesen Punkt sehe ich sogar kritisch. Das Fahrzeug absichtlich auf 6 A zu drosseln, nur damit man länger an einer öffentlichen Ladesäule stehen bleiben kann, finde ich ehrlich gesagt nicht besonders fair. Andere warten möglicherweise auf einen freien Ladepunkt oder sind darauf angewiesen. Öffentliche Ladeinfrastruktur sollte meiner Meinung nach möglichst effizient genutzt werden.