Bremse versagt - Renault R5 - Alpine A290 - Fehler OPD Übergang Rekuperation Bremse?

  • Dass es bei dir ein Totalausfall ist, bestreitet doch niemand.

    Doch du! Du hast es genauso geschrieben!


    Aber wie es immer so ist, SENDER und EMPFÄNGER.. vielleicht hast du es anders gemeint als du es geschrieben hast.. alles gut!


    Was stört dich denn an deinem R5, also bezogen auf die Bremsen?


    Und ja, ich bin mehr als frustriert.. von 3 Monaten, wie ich die Alpine habe, steht sie schon 5 Wochen in der Werkstatt, Tendenz steigend, und 4 Wochen bin ich mit Airbag-Ausfall gefahren.


    Schöne neue Welt!


    Habe mir ein Elektro Neuwagen gekauft um


    1. Mein Gewissen -wegen den Spritfressern in meinem Fuhrpark- zu beruhigen

    2. Um die Verbrenner im Winter zu schonen

    3. Um ruhe vor Reparaturen zu haben, da Neuwagen


    Letzteres ging in die Hose! Es war ein Fehler, ein Fahrzeug zu kaufen was neu auf dem Markt kommt.. man sollte die erste Modellpflege abwarten!

  • Letzteres ging in die Hose! Es war ein Fehler, ein Fahrzeug zu kaufen was neu auf dem Markt kommt.. man sollte die erste Modellpflege abwarten!

    Die kann man abwarten, das dauert bei Renault aber typischerweise schon mal 3 Jahre. Ich hab vor ca. 1 Jahr auch einen neuen R5 "riskiert" und bin seither 12000 km gefahren, musste aber noch kein einziges Mal wg. irgendwelcher Mängel oder Probleme in die Werkstatt...


    Hast wohl wirklich ein Montagsauto erwischt!

  • Das sind so ein paar Dinge drin, die schon sehr allgemein formuliert sind. Bei der Problemlösung hilft das nicht.

    Dann musst du noch lernen, Antworten der KI richtig zu sortieren. Die KI gibt dir eine Zusammenfassung aus diversen Beiträgen, die du dir in dieser Zeit gar nicht selbst erlesen kannst

    Was davon brauchbar ist, muss man immer noch selbst entscheiden.

  • So lange im Fehlerspeicher kein Fehler abgelegt ist und das Problem nicht reproduziert werden kann, ist darauf zu "hoffen", dass es sich um einen Serienfehler handelt. Das würde dann allerdings in einem Rückruf enden, welcher sicherlich erst bei wiederholtem Auftreten ausgelöst wird.


    Die Hydraulikeinheit hat alleine 4 - 6 Pumpenelemente, Speicherkammern, zig Magnetventile, Elektropumpe und mehrere Drucksensoren. Wo soll da die Fehlersuche beginnen, wenn kein Fehler abgelegt ist? In Zusammenhang mit dem elektrischen Bremskraftverstärker darf das System nur als Einheit ausgetauscht werden.

    Da jetzt mit KI-Wissen irgendwelche Theorien aufzustellen, bringt nichts, da die nötigen Informationen nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind und nicht in der KI landen werden. Der VW-Konzern hat auch gerade sein bisher auch für Privatpersonen zugängliches Werkstattinformationssystem "ErWIN" für die Öffentlichkeit vom Netz genommen. Meine Vermutung ist, dass diese Informationen nicht im Netz landen sollen, weil sie bisher in irgendwelchen Foren veröffentlicht wurden. Ist, wie gesagt, nur eine Vermutung.


    Im Notfall arbeitet das System beim Bremsen ohne Spannungsversorgung wie eine normale hydraulische Bremse, da alle Einlassventile stromlos offen sein müssen, es fehlt dann eben die Bremskraftunterstützung. So ein Fall scheint beim Threadersteller vorgelegen zu haben.

    Ich kann verstehen, dass das für Tough_classics eine äußerst unangenehme Erfahrung ist und er natürlich jederzeit damit rechnet, dass es wieder passieren kann.

    Da Renault inzwischen alleine vom R5 über 100.000 Fahrzeuge produziert hat, müsste der Fehler aber inzwischen eigentlich mehrfach aufgetreten sein.

    Iconic Five in Perlmutt Weiß und Techno-Felgen

  • Nur mal zur Info da ich in meiner Eigenschaft als Fahrtrainer beim ADAC gelernt habe, dass das Wissen darüber so gut wie nicht verbreitet ist:


    Ein Auto muss immer ein redundantes Bremssystem haben.

    Das bedeutet, dass sich jedes Auto mit der Feststellbremse, egal ob elektronisch oder Handhebel, bis zum Stillstand abbremsen lässt. Man muss im Falle elektronisch den Knopf nur gezogen halten (oder gedrückt, je nach Auto)


    Wie bei den VAG-Fahrzeugen wirkt die Feststellbrems bei unseren R5 auch auf die Vorderräder. Das bremst recht ordentlich.


    Irgendwo laufen die beiden Bremssysteme natürlich zusammen weil sie ja über den selben Aktuator wirken. Wenn der Fehler irgendwo sitzt und beide Systeme betrifft, wäre es doppelt gefährlich.


    Aber für den Fall, dass die Bremse mal versagen sollte würde ich immer noch versuchen, das über die Feststellbremse zu retten.

  • Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob man im Notfall daran denkt.


    Mir hat am Freitag jemand die Vorfahrt genommen. Nur durch eine Vollbremsung (zum Stillstand) könnte ich die Kollision verhindern.


    Ob das in diesem Fall mit der Feststellbremse funktioniert hätte, wage ich zu bezweifeln. Man braucht dann ja einen Moment bis man checkt, die Bremse funktioniert nicht und muss dann noch den Knopf betätigen. Der im R5 für solche Momente sehr ungeeignet liegt. In meinem Megane wäre der für solche Fälle besser erreichbar gewesen.

  • ...

    Aber für den Fall, dass die Bremse mal versagen sollte würde ich immer noch versuchen, das über die Feststellbremse zu retten.

    Hat das schonmal jemand versucht?
    Bei Geschwindigkeiten über einer gewissen Grenze (so ab 30 km/h) hat man da dann den selben Effekt wie bei "früheren" Fahrzeugen ohne ABS- also blockierende Räder?
    Dosierbar ist ein digitaler Schalter ja nunmal nicht...
    :/