Alles anzeigenDann erkläre mir mal, die auch in der IT arbeitet, die einfach sagt: nein, es kann nichts zu 100 % funktionieren.
Und sicher habt ihr nicht alles im Griff. Ihr hattet bisher nur gluck6, dass bei euch evtl noch nichts vorgefallen ist.
Es gibt immer etwas, was sonst 24/7 funktioniert hat. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem das nicht mehr funktioniert.
Warum auch immer.
Du bist schon sehr überheblich.
Und wenn jemand so lange unterwegs ist, findet jemand für seinen Hund. Sei es ein Bekannter oder ein gebuchter Service etc.
Ich habe nicht gesagt, dass alles zu 100% funktioniert. Wer auch immer da abgeschnittenes in der IT arbeitet, hat schon Recht. Dies oder jenes fällt zuweilen schon mal aus (zumal ich nicht für alles verantwortlich bin). Aber Totalausfälle haben wir nur wenige. Selbst wenn unsere Stromleitung gekappt wurde, ist noch (fast) alles von unseren Systemen weitergelaufen und war verfügbar, derweil die ganze Firma schwarz war. USV und Dieselgenerator. Totalausfälle gab es, wenn uns die Supportfirma durch eine blöde Aktion den zentralen SAN switch zerschossen hat und alle Server ihre Storage verloren haben. Und selbst da haben wir's in zwei Stunden wieder hoch, und sämtliche Services am nächsten Tag wieder am Laufen. Es verrecken auch dauernd die Netzwerk-Switches am Campus, aber das bekommt keiner mit, weil die Kollegen vom Netzwerk alles redundant aufgebaut haben.
Das wir eigentlich lauter Trotteln sind, und nur unglaubliches Glück gehabt haben, die Meinung kann man natürlich auch haben. Nur wäre das, über die fast 20 Jahre die ich dort bin, schon eine extrem lange Glückssträhne. Überheblich bin ich eh schon, das weiß ich selber. Das hat aber einen guten Grund. Ich bin nämlich gut in meinem Job.
Und nein, dieser Jemand überlässt bloß einem "Bekannten" oder irgendeiner Hundepension seinen Hund nicht. Das habe ich ihm oft vorgeschlagen, er will nicht. Erst recht würde er seinen Hund nicht in mein Auto einsperren lassen. Er fährt den Hund eben wohin - zu einem der wenigen Haushalte, denen er den Hund anvertrauen will. Er hängt eben sehr an seinem Hund. Ist das so schwer zu verstehen? Es ist wie ein Kind. MIR würde er den Hund vermutlich schon anvertrauen, aber ich will nicht, eben weil ich die Verantwortung für etwas so kostbares nicht tragen will.