Beiträge von Tough_classics

    Keine Bremswirkung des OPD oder versagt die Bremse,

    sprich der Tritt auf das Bremspedal bleibt ohne Wirkung?

    OPD hat meiner nicht.. Aber Rekuperation funktioniert einwandfrei.


    Es versagt die mechanische Bremse. Ein Tritt aufs Bremspedal bringt den Wagen einfach nicht zum stehen. Man merkt/hört wie die Bremsklötze sich an die Bremsscheibe anlegen, aber es kommt nicht zum Stillstand. Wenn man wie ein Irrer auf das Pedal tritt, kommt er zum stehen.


    Ich weiß nicht ob von euch jemand Oldtimer ohne BKV fährt. Da bremst man auch mit reiner Muskelkraft. So fühlt sich das auch beim Alpine an!

    Keine Meldung im Display, Live Daten sehe ich doch nur Temperatur 🤨


    Es scheint ein Mechanisches Problem zu sein, als wenn zwischen Bremsscheibe und Klotz „Aquaplaning“ entsteht. Heute war es trocken und auf der Heimfahrt bestand das Problem nicht. Allerdings hören die Bremsen sich an als wäre der Bremsbelag schon runter und es bremst Metall auf Metall.


    Assistance ist mir nicht in den Sinn gekommen, guter Tip 👍

    Na ja, Ansprechpartner ist erst einmal der Verkäufer bzw der Händler wo ich die Alpine gekauft habe..


    Welchen Service soll ich denn anrufen? Wie gesagt, es gibt hier keine Alpine Werkstatt in der Nähe. Wirtschaftlich hängt der Händler (wo die Alpine gekauft wurde) nicht mit der Alpine Store in HH zusammen. Der nahe gelegene Renault Händler (R5) verweigert Arbeiten an der Alpine.


    Also warte ich auf die Rückmeldung vom Händler. Dieser ist erst einmal mein Ansprechpartner!

    MOIN MOIN und ein gesundes NEUES noch an alle hier :)


    Gestern früh habe ich erstmals ein Bremsversagen festgestellt – beinahe wäre es zu einem Unfall gekommen, da die Alpine nicht wie erwartet zum Stillstand kam.

    Die Situation trat bei sehr geringer Geschwindigkeit (ca. 10–15 km/h) auf. Erst nach mehrmaligem Abbremsen bei niedrigen Geschwindigkeiten setzte wieder eine normale Bremswirkung ein. Das Gefühl war, als würde der Bremskraftverstärker fehlen.


    Zunächst dachte ich an den Wetterumschwung als mögliche Ursache. Allerdings trat abends erneut das gleiche Problem auf:

    Beim Rückwärtsfahren (eher Rollen als Fahren) stoppte die Alpine ebenfalls nicht wie gewohnt. Ein sehr eigenartiges und unangenehmes Gefühl.


    Heute Morgen dann wieder dasselbe Verhalten.


    👉 Frage in die Runde:

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder schon einmal das Gefühl gehabt, dass die Alpine nicht korrekt oder verzögert bremst, insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten?

    Der angesprochene Zoe (2013) hat eine WLTP von schätzungsweise rund 150 km (offizielle Werte gibt es meines Wissen nicht). Bei einer realen Winterreichweite von 250 km hätte die Alpine also zumindest eine gleichwertige Relation zwischen WLTP und Realität aufzuweisen.

    Die ZOE 2013 wurde ja noch nach NEFZ gemessen, hier laut Broschüre von Renault 170km. Schön ist, in der Broschüre wird auch darauf hingewiesen, das es im Winter eher 115km sind. Und wie gesagt, die ZOE hatte zuletzt einen SOH von 83%.


    Die Alpine sollte noch min. 99% SOH haben.


    Weiterhin zu bedenken: Es liegen 12 Jahre Entwicklung dazwischen.


    Alle die damit Fein sind, sollen es auch gerne sein. Ich bin es nicht X/

    Das ist ein Kleinwagen für den urbanen Einsatz, andere Nutzungsarten gehen dann eben mit Einschränkungen einher, war mir vorher bewusst, kann ich aber mit leben.

    Ja, das stimmt – allerdings nutze ich die Alpine zu 99 % für Stadt-, Dorf- und Überlandfahrten.


    Ich fahre sie im Prinzip wie früher die ZOE und rufe das volle Leistungspotenzial in 90 % der Fahrten überhaupt nicht ab.


    Dass der WLTP-Wert nicht der Realität entspricht, ist mir völlig bewusst. Ich habe dafür auch einen realistischen Puffer eingeplant. Aber hier erscheint mir die Diskrepanz zwischen WLTP und Praxis schlicht zu groß.


    Ich weiß nicht, welche Kriterien für euch ausschlaggebend beim Kauf waren, aber für mich waren Reichweite und Ladegeschwindigkeit ganz klar zentrale Argumente. Wenn wir nur zwei Wochen Winter im Jahr hätten, wäre mir das egal – haben wir aber nicht.


    Und ganz ehrlich:

    Ich habe weder Lust noch die Lebenszeit, aus dem Laden eines Elektroautos eine Wissenschaft zu machen. Die Alpine muss funktionieren. Sie ist eine Maschine, kein Lebewesen.


    Wenn ich – aus welchen Gründen auch immer – mit 15 % SOC losfahre und laden muss, dann muss das funktionieren, unabhängig von der Außentemperatur. Ich kann mich nicht zusätzlich noch auf die „Befindlichkeiten“ der Alpine einstellen oder sie am Abend vorher gedanklich ins Wohnzimmer stellen, damit sie es schön warm hat und am nächsten Tag besser lädt.


    Wenn die Technik noch nicht so weit ist, dann ist das okay – aber dann muss man es auch genau so verkaufen.


    Alles andere führt bei den Besitzern nur zu Frust und Ärger. Und das sollte wohl das Letzte sein, was ein Hersteller will.

    Die Alpine ist ohne Zweifel ein schönes Fahrzeug.


    Aber wir sprechen hier von einem fast 50.000 € teuren Elektro-Kleinwagen – und die Betonung liegt ganz klar auf „elektrisch“.


    Genau deshalb muss das Laden jederzeit zuverlässig funktionieren. Dass es im Winter zu reduzierter Reichweite und geringerer Ladeleistung kommt, ist absolut nachvollziehbar und akzeptabel. Eine massive Beeinträchtigung hingegen nicht.


    Für mich stellt das einen klaren Mangel dar.


    Wenn ich einen Ladestopp in 27 km bzw. ca. 30 Minuten einplane – und das auch noch über das fahrzeugeigene Navigationssystem –, dann erwarte ich:

    • eine funktionierende Vorkonditionierung
    • eine zufriedenstellende Ladeleistung
    • sowie eine realistische Restreichweite danach

    Zum Thema Reichweite:


    Auch hier bin ich alles andere als begeistert. Rund 200 km reale Reichweite stehen einer WLTP-Angabe von 361 kmgegenüber – das ist für mich deutlich zu wenig.


    Zum Vergleich:

    Unsere frühere Renault ZOE (Baujahr 2013, 22-kWh-Batterie) schaffte zuletzt bei einem SOH von 83 %:

    • ca. 135 km im Sommer
    • ca. 100 km im Winter

    Das war für dieses Fahrzeug nachvollziehbar und in Ordnung.

    Ich bezweifle ernsthaft, dass die Vorkonditionierung der Batterie korrekt funktioniert – falls sie überhaupt funktioniert.


    Kurz zu meinem Ladeverhalten:


    Zu etwa 99 % lade ich meine Alpine an einer 11-kW-Wallbox. Am vergangenen Sonntag habe ich in dieser Jahreszeit zum ersten Mal an einer öffentlichen DC-Ladesäule geladen – mit einem ernüchternden Ergebnis.


    Ablauf:

    Ich habe mit meinen Kindern einen Ausflug geplant und die Alpine vorab im Innenraum vorgeheizt. Danach Route eingegeben: ca. 48 km.

    Da ich am Ziel den Innenraum später erneut vorgeheizt betreten wollte, benötigte ich mindestens 40 % Restkapazität. Start war bei 49 % SOC.

    Über das integrierte Google Maps habe ich einen Ladepunkt zur Route hinzugefügt. Die Alpine wusste also von Beginn an, dass ich nach 27 km (Landstraße, Ortschaften etc.) laden möchte.


    Ladestation:

    STARK ENERGY, 300 kW CCS

    Ergebnis:

    -Angesteckt – Ladeleistung startete bei 28 kW, ging kurz auf 34 kW hoch und fiel dann kontinuierlich auf 20 kW ab.

    -Ankunft an der Säule mit 31 % SOC.

    -Nach 10 Minuten und gerade einmal +8 % habe ich abgebrochen.

    -Ganz ehrlich: Was soll das?

    -Direkt neben mir stand ein BMW iX1, der laut Anzeige durchschnittlich 87,6 kW geladen hat.


    Fazit:

    • Weiterfahrt mit 39 % Akku
    • Am Ziel keine Möglichkeit mehr, den Innenraum vorzuwärmen
    • Hochgerechnet hätte ich 1 Std. 27 Min. warten müssen, um auf 80 % zu kommen

    Für mich ist das ein absolutes No-Go.

    Randbedingung: Außentemperatur ca. +4 °C