Leichtere Felgen benätigen mehr Energie um in Bewegung versetzt zu werden; Stichwort "Trägheit der Masse".
Ich kenn jemanden, der hat zwecks Verbrauchsoptimierung auf seinem Auto Stahl- statt Alufelgen montiert, sparte seinem Verbrenner damals (ca. 20 Jahre her) durch den Wechsel von Alu (mit 205er) auf Stahl (185er) knapp 12 Kilo an Gewicht und bewegter Masse.
Machte sich im Verbrauch und der Beschleunigung bemerkbar.
Was ist denn das wieder für eine Mär?
Beschleunigung von mehr Masse benötigt physikalisch immer mehr Energie, egal ob Masse linear oder um ein Rotationszentrum beschleunigt wird.
Bei Rotation kommt es aber darauf an, wie die Masse räumlich verteilt ist: eine Kreischeibe mit konstanter Dicke und einem Radius r und der Masse m benötigt zur Beschleunigung auf eine bestimmte Drehzahl nur halb so viel Energie wie ein Speichenrad mit gleichem r und m, wo die Masse vollständig auf der Umfangslinie sitzt, und die Speichen imaginär masselos sind.
Bei grösseren Felgen sitzt bei gleichem Reifenumfang mehr Masse weiter aussen. Deshalb brauchen solche Räder mehr Energie zur Beschleunigung des Rads auf dieselbe Geschwindigkeit. Beim Rekuperieren sollte diese aber wieder zurückgenommen. Nun ist es aber eine Tatsache, dass grössere Felgen mehr Energie verbrauchen (unabhängig von der Art des Antriebs).
Weiss jemand, wie man das physisch erklärt?
Die Aerodynamik des Rads hat aber mehr Einfluss auf den Energieverbrauch als der Durchmesser der Felge.