Die 12-V-Batterie ist bei Autos statistisch der Hauptgrund für Pannen. Damit eine Marke dort gut abschneidet, reduziert sie deshalb das Risiko, dass die Batterien schlapp machen — voilà: alle vier oder fünf Jahre präventiv ersetzen!
Dabei gibt es seit mindestens 10 Jahren preiswerte 12-Volt-LFP-Akkus, die über 3000 vollständige Ladezyklen aushalten. Ich habe seit 11 Jahren so eine in meinem Reisemobil, und die Kapazität ist wohl noch über 90%.
Einzig verliert LFP bei grosser Kälte Leistung (nicht mal so sehr Spannung), was zum Starten von fossilen Motoren dann nicht taugt, aber für EVs perfekt ausreicht. LFP-Akkus sind bei gleicher Kapazität max. halb so schwer wie Bleiakkus. Li-Ionen-Akkus sind noch leichter und viel kälteresitenter. Deshalb verbaut z.B. Porsche in gewissen Performance-Modellen schon lange Li-Ionen statt Blei. Die müssen sicher nach vier Jahren nicht präventiv getauscht werden.
Die Lösung für EVs wäre also da, marktreif und preiswert (=LFP), nur scheint mindestens bei Renault noch niemand darauf gekommen zu sein …