Standzeit - Akkuverlust

  • Rechne lieber mit bis zu 7-8% im Winter. Extremfall ist Schnellladen und anschließend Minusgrade über Nacht. Da sinkt die Akkutemperatur von knapp 40 Grad bis auf die Außenbedingungen. In dem Fall hatte ich sogar mal 10%, ist aber auch eher ein Ausreißer

    macht es denn einen Unterschied ob man AC oder DC lädt und dann das Fahrzeug abstellt?

    8% oder 10% ist natürlich schon eher weniger schön….wenn du jetzt noch % für Vorklimatisierung/Heizung speziell im Winter einrechnest, dann kannst du das Auto ja kaum mit 50% abstellen, ohne dass du am nächsten Morgen ordentlich Reichweite zur Arbeit eingebüßt hast :-/

  • Theoretisch ist der „Verlust“ geringer bei AC, da der Akku dabei weniger aufgeheizt wird. Aber praktisch war das eigentlich egal. Es war nie zu knapp, aber mein Arbeitsweg war auch nur 5-6% Akku egal ob Sommer oder Winter und ich konnte an beiden Enden des Weges laden. Diesen Winter sieht das etwas anders aus. Trotzdem mach ich mir da keine Gedanken.

    Kannst du zu Hause oder an der Arbeit laden?

  • Theoretisch ist der „Verlust“ geringer bei AC, da der Akku dabei weniger aufgeheizt wird. Aber praktisch war das eigentlich egal. Es war nie zu knapp, aber mein Arbeitsweg war auch nur 5-6% Akku egal ob Sommer oder Winter und ich konnte an beiden Enden des Weges laden. Diesen Winter sieht das etwas anders aus. Trotzdem mach ich mir da keine Gedanken.

    Kannst du zu Hause oder an der Arbeit laden?

    Ich kann ausschließlich öffentlich laden bei mir in der Wohngegend. Habe aber einen Arbeitsweg von 36km also 72km insgesamt. Würde eigentlich liebend gerne endlich zum E-Auto wechseln. Dachte eigentlich, wenn ich den Wagen mit z.B 50% abstelle nach der Arbeit , dass ich den nächsten Tag noch locker hin und zurück komme im Winter.

  • Moin fistus,

    ich hatte mir damals ähnliche Gedanken gemacht, bin Laternenparker und auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Zwar habe ich keinen Arbeitsweg mit dem Auto zu bestreiten, aber mir ging es damals darum quasi auf Abruf ins Auto springen zu können, um 500km zu den Eltern zu juckeln wenn etwas ist (ohne mir vorher Gedanken über den Ladestand machen zu müssen).

    Letzten Endes habe ich es dann erstmal mit einem Abo für 6 Monate gemacht damit ich sehen konnte, ob es mit dem E-Auto klappt, oder nicht.

    Bevor du sofort ins kalte Wasser am tiefen Ende des Beckens hinein springst könnte das vielleicht eine Option sein. Wenn es dann über den Winter ist weißt Du auch gleich woran du bist.

    Damals habe ich nach dem Fahrzeug mit der größten Batterie gesucht das in meinem Budget war (85kw, oder so). In meinem Fall war das mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

  • 72 km und 50% sind absolut kein Problem. Habs mal grob überschlagen mit 80 km. Das sind 0,8*20 kWh/100km. Da landest du bei 16 kWh, was beim großen Akku knapp 31% wären. Selbst wenn du im absoluten Extremfall 10% „Verlust“ hast, reicht das. Real sind es ja eher 3-5% in den allermeisten Nächten. Einfach im Winter die Klimaanlage auf eco stellen und nicht mit 150 km/h losbrettern, dann ist das kein Thema. Und nein, nach spätestens einem Jahr Elektroauto rechnet man sowas nicht mehr aus, weil es kein Problem ist

  • Moin fistus,

    ich hatte mir damals ähnliche Gedanken gemacht, bin Laternenparker und auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Zwar habe ich keinen Arbeitsweg mit dem Auto zu bestreiten, aber mir ging es damals darum quasi auf Abruf ins Auto springen zu können, um 500km zu den Eltern zu juckeln wenn etwas ist (ohne mir vorher Gedanken über den Ladestand machen zu müssen).

    Letzten Endes habe ich es dann erstmal mit einem Abo für 6 Monate gemacht damit ich sehen konnte, ob es mit dem E-Auto klappt, oder nicht.

    Bevor du sofort ins kalte Wasser am tiefen Ende des Beckens hinein springst könnte das vielleicht eine Option sein. Wenn es dann über den Winter ist weißt Du auch gleich woran du bist.

    Damals habe ich nach dem Fahrzeug mit der größten Batterie gesucht das in meinem Budget war (85kw, oder so). In meinem Fall war das mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Das klingt doch gut. Ich könnte hier bei uns zumindest mal einen R5 mieten für paar Tage und mal morgens zur Arbeit fahren um es zu testen. Das ist eine gute Idee. :thumbup: der große Akku mit 85kw war also überdimensioniert am Ende?

  • 72 km und 50% sind absolut kein Problem. Habs mal grob überschlagen mit 80 km. Das sind 0,8*20 kWh/100km. Da landest du bei 16 kWh, was beim großen Akku knapp 31% wären. Selbst wenn du im absoluten Extremfall 10% „Verlust“ hast, reicht das. Real sind es ja eher 3-5% in den allermeisten Nächten. Einfach im Winter die Klimaanlage auf eco stellen und nicht mit 150 km/h losbrettern, dann ist das kein Thema. Und nein, nach spätestens einem Jahr Elektroauto rechnet man sowas nicht mehr aus, weil es kein Problem ist

    das mit der Klima habe ich auch schon hier im Forum gelesen, dass es im Eco Modus sparsamer sein soll. Ne mit 150km/h würde ich eh nicht fahren. Eher so um die 110 km/h. Aber das klingt schon mal etwas beruhigender :)