So lange im Fehlerspeicher kein Fehler abgelegt ist und das Problem nicht reproduziert werden kann, ist darauf zu "hoffen", dass es sich um einen Serienfehler handelt. Das würde dann allerdings in einem Rückruf enden, welcher sicherlich erst bei wiederholtem Auftreten ausgelöst wird.
Die Hydraulikeinheit hat alleine 4 - 6 Pumpenelemente, Speicherkammern, zig Magnetventile, Elektropumpe und mehrere Drucksensoren. Wo soll da die Fehlersuche beginnen, wenn kein Fehler abgelegt ist? In Zusammenhang mit dem elektrischen Bremskraftverstärker darf das System nur als Einheit ausgetauscht werden.
Da jetzt mit KI-Wissen irgendwelche Theorien aufzustellen, bringt nichts, da die nötigen Informationen nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind und nicht in der KI landen werden. Der VW-Konzern hat auch gerade sein bisher auch für Privatpersonen zugängliches Werkstattinformationssystem "ErWIN" für die Öffentlichkeit vom Netz genommen. Meine Vermutung ist, dass diese Informationen nicht im Netz landen sollen, weil sie bisher in irgendwelchen Foren veröffentlicht wurden. Ist, wie gesagt, nur eine Vermutung.
Im Notfall arbeitet das System beim Bremsen ohne Spannungsversorgung wie eine normale hydraulische Bremse, da alle Einlassventile stromlos offen sein müssen, es fehlt dann eben die Bremskraftunterstützung. So ein Fall scheint beim Threadersteller vorgelegen zu haben.
Ich kann verstehen, dass das für Tough_classics eine äußerst unangenehme Erfahrung ist und er natürlich jederzeit damit rechnet, dass es wieder passieren kann.
Da Renault inzwischen alleine vom R5 über 100.000 Fahrzeuge produziert hat, müsste der Fehler aber inzwischen eigentlich mehrfach aufgetreten sein.