Es ist tatsächlich für mich als Elektroauto-Neuling (aktuell Wartesaal) ein Unterschied zum Verbrenner den man erst einmal verinnerlichen muss.
Beim "Benzin"-Tanken geht "Primärenergie" in den Tank der dann Verfahren wird und die physisch vorhanden ist. Ich zahle für die Liter die danach im Tank sind. D.h. die Verbrauchskosten korrelieren dann 1:1 zwischen dem Preis an der Tankstelle und dem Verbrauch im Motor.
Beim Elektroauto ist das nicht mehr so, da man Ladeverluste hat.
Solange ich im Auto sitze verbrauche ich die im Akku geladene Energie die meine Reichweite und Ladezeitpunkt beeinflusst. D.h. die Anzeige der im Auto angezeigten "Verbrauchsdaten" sind entscheidend solange ich im Auto bin.
Geht es aber an den Geldbeutel muss ich natürlich versuchen auch die Ladeverluste zu berücksichtigen (außer ich lade mit kostenlosem Sonnenstrom vom Dach).
Was mich interessieren würde ob ihr durch eurer Ladeverhalten die Wirkungsgrade für die folgenden Szenarien mal "rechnerisch" bestimmt habt:
Mich würden die Verluste interessieren bei:
1.) 1 Phasig 10A , 1 Phasig 16 A (am Notladegerät) (aber auch: wie stark steigt der Wirkungsgrad wenn ich von 10A auf 16A gehe)
2.) 3 Phasig 11kW an der (heimischen) Wallbox oder am externen AC-Lader
4.) Verlust am DC-Lader mit möglichst hoher durchschnittliche Ladeleistung 20% bis 80% (also die Situation bei der der Akku gut temperiert ist, quasi the best case szenario)
Frage also - lade ich wenn ich genügend Zeit habe und an einer für mich gleichpreisigen AC (11kW) oder DC Station bin eher mit 11kW oder schnell mit DC. Wo sind die Verluste geringer?
Ich vermute dass DC etwas effektiver ist - aber wo ist der Sweep-Spot, also vieviel darf DC teurer sein damit die geringeren Ladeverluste gegenüber AC den Mehrpeis rechtfertigt?
Ich habe Werte von 6% Verlust an der 11kW-Wallbox und ca. 14% am Notladekabel gelesen, wobei es gemunkelt wird dass es extreme Unterschiede zwischen 6A und 16A gibt. Könnt ihr das mittels Messung bestätigen?
Ich habe aber keine Werte z.B. beim DC-Ladern gefunden?
Gruesse