Das ist natürlich schon heftig und definitiv ein schwerer Defekt! Da wird sicher ein Rückruf kommen, wenn das mehrere Fahrzeuge betrifft.
Bremse versagt!!
-
-
Die Alpine rollte einfach weiter, der/die Autofahrerin musste ausweichen, sonst hätte es gekracht.
Das klingt nach einem sicherheitsrelevanten Defekt, den man keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen sollte. Ich würde den Vorfall umgehend per eingeschriebenem Brief an Alpine melden und zusätzlich die zuständigen Behörden informieren, einfach um mich rechtlich abzusichern. Bis zur eindeutigen Klärung würde ich das Fahrzeug auf keinen Fall weiter benutzen. Bitte halte uns auf dem Laufenden, was die Werkstatt herausfindet – so ein Verhalten der Bremse darf definitiv nicht vorkommen.
-
Hallo,
Das ist jetzt meine erste Wortmeldung. Vorstellung kommt wenn meine Alpine da ist. Hatte dieses Phänomen vor Jahren an einem Clio 16V . Beim rückwärts ausparken war die Bremse wie nicht vorhanden habe mit der Handbremse schlimmeres verhindert. Dann auch mal bei langsamer Fahrt. Es wurde etliches getauscht. Ohne Effekt. Nach mehreren Telefonaten meiner Werkstatt mit dem technischen Service kam heraus: das ABS regelt bei normaler Fahrweise zu wenig. Ich solle auf Kies oder bei Glätte doch einfach mal das ABS zum regeln bringen. Und siehe da: was vorher die ganze Tauscherei nicht brachte schaffte diese „Lösung „. Das ganze hier klingt für mich genauso.
Bin gespannt auf die Lösung, aber evtl könnte man es vorsichtig probieren (Glätte wäre ja vorhanden)
Grüße Marcus
-
Moin zusammen...
Das Auto steht nun seit rund zwei Wochen in der Werkstatt. Laut Werkstatt wurde eine lange Probefahrt (ca. 350 km laut App) durchgeführt, jedoch konnte der Fehler nicht reproduziert werden.
Nun soll ich das Fahrzeug wieder abholen. Zusätzlich wurde mir angekündigt, dass ich eine Checkliste selbst ausfüllen soll, falls der Fehler erneut auftritt, um diesen dann besser eingrenzen zu können.
Ehrlich gesagt fühlt sich das für mich sehr problematisch an:
- Es handelt sich um einen sicherheitsrelevanten Mangel
- Die Ursache des Bremsausfalls ist weiterhin unklar
- Die Verantwortung scheint nun auf mich als Fahrer verlagert zu werden
- Mir ist nicht wohl dabei, ein Fahrzeug zu bewegen, bei dem ein Bremsausfall bereits mehrfach aufgetreten ist
Nun würde Ich gerne der Werkstatt mitteilen, dass ich das Fahrzeug in diesem Zustand nicht übernehmen möchte, solange der Mangel nicht eindeutig behoben oder ausgeschlossen ist, und eine schriftliche Stellungnahme über die Fehlersuche sowie ein Verlängerung Ersatzfahrzeug verlangen.
Mich würde interessieren:
- Wie würdet ihr damit umgehen?
- Welche weiteren Schritte wären aus eurer Sicht sinnvoll (z. B. Leasinggesellschaft, Gutachten, ADAC, TÜV)?
Danke vorab für eure Einschätzungen.
Viele Grüße
-
Klingt für mich ehrlich gesagt nach einer Kombination aus "Bedienfehler" und danach als wüsste die Werkstatt nicht wie das Bremssystem funktioniert.
Das Szenario lässt sich nämlich extrem einfach wiederholt nachstellen:1. In die Waschbox fahren und die Räder gründlich abspülen.
2. unmittelbar danach anrollen und "N" drücken (nur die mechanische Bremse ist dann aktiv)3. das Bremspedal drücken --> die Verzögerung bei gewöhnlichen Druck ist massiv eingeschränkt, ABER: mehr Bremsdruck bringt auch die nassen Bremsen zum Stehen und das ABS zum Regeln --> insofern ist die Bremse grundsätzlich in Ordnung.
Dass nasse Bremsen schlechter verzögern, ist normal bei jedem Fahrzeug.
Problem beim A290/ R5 ist, dass es ein blendfähiges System gibt und die Verzögerung beim Anhalten dann plötzlich nachlässt wenn man den Druck nicht stark erhöht. Ich frage mich wie das Porsche gelöst hat. -
OK, in wie fern bediene ich die Bremse falsch?
Es hat an den Tagen, wo die Bremse "ausgefallen" ist, nicht geregnet! Es war sicherlich eine hohe Luftfeuchtigkeit, da es von Frost auf Tauwetter gewechselt hat.
Ich bin die Alpine davor ja mehrere Wochen gefahren, auch bei Regen, der bei uns nicht selten ist. Da traten keine Probleme auf. Also sehe ich da kein Zusammenhang.
Blending kenne ich nur von modernen Lokomotiven, was genau meinst du dies bezüglich?
Meine Frau -ab und an auch ich- fährt eine Zoe aus 2021. Hier gibt und gab es nie ein Problem mit der Bremse.
Auch bei meinen anderen Fahrzeugen habe ich solch eine Fehlfunktion, egal ob Schnee, Regen oder was auch immer, nicht erlebt.
-
Der "Fehler" ist, bei mangelnder Verzögerung den Druck aufs Pedal nicht stark zu erhöhen und es stattdessen weiterrollen zu lassen.
Wenn die Scheiben mit einer Eisschicht bezogen waren ist es vermutlich ähnlich wie im Szenario das ich beschrieben habe. Ich kenne kein Auto, das nach dem Waschen so bremst als wäre die Bremse trocken und sauber.
Bei Autos mit konventioneller, hydraulischen Bremse bemerkt man als Fahrer die schwache Bremskraft sofort und erhöht den Druck um die gewünschte Verzögerung zu erreichen. Meistens reicht ein einziges normales Bremsmanöver damit die Scheiben wieder normal funktionieren.
Bei einem blendfähigen System wie sie der R5 / A290 (oder auch Porsche Taycan) hat, wird der hydraulische Bremsdruck elektronisch weggeregelt. Erst bei knapp vor Stillstand übernimmt das hydraulische System, das dann aber zu wenig Bremskraft bei normalem Bremsdruck aufbaut.
Ob und inwiefern das ein Mangel ist, müssen andere entscheiden, aus der Diskussion halte ich mich raus.
Und ich habe mir meine Frage vom letzten Post selbst beantwortet, denn offenbar gibt es das auch bei Porsche:
https://www.pff.de/thread/2815…bremse-taycan-turbo-mj21/