Beiträge von Ralf-A290

    Ich hab eine 10kW-PV, da ist meinen Recherchen zufolge ein fixer Jahresstrompreis günstiger. Im Sommerhalbjahr, wo der Börsenpreis niedrig wäre, bin ich mit der PV annähernd autark, und im Winter zahl ich selbst zur günstigsten Nachtzeit fast immer mehr, als der Jahrestarif ist.

    Das hatte ich auch so gerechnet. Mit PV rechnet sich das aktuell nicht. Da ich die noch nicht habe, geht das mit den Börsenpreisen aber bisher ganz gut.

    Mit zwei E-Autos und WP rechnet sich das schon, Waschmaschine und Geschirrspüler werden auch noch programmiert, allerdings eher auf „vermeide Spitzenpreise“, nicht auf günstigste Zeit. Habe noch kein Jahr tibber durch, das ist erst am 28.02 soweit. Das man im Winter über dem Normalpreis liegt ist aus meiner Sicht normal, letztendlich muss man das immer über ein Jahr rechnen. Im Juni lag ich im Schnitt bei 17,68 cent, im Dezember bei 27,47 cent, jeweils inkl. aller Nebenkosten. Vermutlich werde ich im Schnitt über das Jahr bei knapp unter 25 cent landen. Günstigster Tarif Ökostrom an meinem Wohnort wären 28 cent plus Grundgebühr Zähler, spare also ca. 500 € im Jahr.

    Tomiro beachten, das tibber den Preis immer mit allen Nebenkosten angibt, da ist auch die Zählergebühr mit eingeschlossen. Ausserdem ist gerade Winter, da sind die Preise in der Regel höher. Ausserdem profitiert man vom Durchschnittskosteneffekt. Das E-Auto ist in der Regel der grösste Stromverbraucher. Wenn Du nachts z.B. 33 kWh für 22 cent ins Auto lädst, der restliche Stromverbrauch im Haus bei 3 kWh liegt und z.B. für 35 cent im Schnitt bezogen wird, liegt der Preis für den Tag im Schnitt bei 23,1 cent.

    Aus meiner Sicht lohnt sich tibber vor allem wenn man keine eigene PV-Anlage hat, die Balkon-PV zählt nicht.

    Aktuell liegt der R4 bei 20,3 kWh pro 100km und die Alpine bei 20,4 kWh pro 100km. Finde ich ganz interessant, das die im Alltag so dicht beieinander liegen. Wir laden zu ca. 70% AC d.h. mxhd1968 da sind die Ladeverluste etwas höher, als an DC Ladesäulen, daher sind die 19,83 kWh schon realistisch.


    Der Enyaq war effizienter, lag ab Ladesäule so bei 17,8 kWh/100km, bei 95% Landstraße, daher nicht direkt vergleichbar, damals sind wir Langstrecke meist mit dem Benziner gefahren, jetzt müssen die beiden E-Autos das auch abdecken.


    Gruss Ralf

    Die Klimatisierung über ein "Programm" ist aber vollkommen unabhängig vom Thema Wallbox nutzbar. Wallbox ja/nein/vielleicht ist also erstmal kein Argument für oder gegen das programmierte vorklimatisieren.

    Ich nutze die Programmierung der Ladezeiten in Verbindung mit der Wallbox zur Nutzung von Börsenstrompreisen. Da ich kein festen Arbeitszeiten habe, ist die programmierte Klimatisierung für mich nicht anwendbar. Die Nutzung der programmierten Klimatisierung in Verbindung mit einer Wallbox hat den Vorteil, dass sich der SOC nicht ändert.

    Also mir persönlich ist es eigentlich egal, der verbraucht so viel wie er braucht. Darüber mache ich mir keine Gedanken.

    Mir ist es eher nur insgesamt zu warm wenn ich diese adhock Klimatisierung nutze 😅 aber besser wie zu kalt 😂

    In Kelec-App kann man die Adhoc-Klimatisierung auch mit 18°C starten. Nutze die sowieso nur Adhoc, da ich mir eine Wallbox mit meiner Frau teile und daher die Autos dort nur zum Laden dran hängen.

    Bei einer WLTP Reichweite von unter 400 km sind aber 200+ real erwartbar, wenn man sich vorher mal etwas mit dem dem WLTP Messverfahren beschäftigt hat. Wenn Du das Auto nur in der Stadt bewegst, kommst Du im Sommer auch auf über 400 km Reichweite. Das ist ein Kleinwagen für den urbanen Einsatz, andere Nutzungsarten gehen dann eben mit Einschränkungen einher, war mir vorher bewusst, kann ich aber mit leben.


    Wo ich aber grundsätzlich dabei bin, die Ladeleistung im Winter geht garnicht, da wäre es mir fast egal wenn die Temperierung am HPC zusätzlich 4 kW ziehen würde, wenn dann die Ladekurve stimmt.