Beiträge von Covalin

    Eine Berechnung aus der nahen Historie ist auf jeden Fall besser als einen Langzeitdurchschnitt (seit einem letzten Reset) zu machen.

    Das sehe ich anders, da die Langzeitbetrachtung dein gesamtes Fahrverhalten widerspiegelt und falls Du nicht gerade mal die Sau rausläßt und rast, für die Berechnung die beste Grundlage liefert. Und wenn Du mal rast, dann weiß man das auch und kann dann einen Tageszähler zurücksetzen.

    Zitat

    Ist es denn beim R5 nicht auch so dass es bei der Restkilometeranzeige mehrere Szenarien gibt. Beim Scenic e-tech den ich als Leihwagen bei der letzten Inspektion meines Scenic gefahren bin gibt es 3 Werte der Restreichweite (WLTP, Akutell, Autobahn) als Best-Scenario, Medium-Sceniarum, Worst-case)?

    Ja es gibt die Berechnung für Autobahn und Stadt sowie auf Bsis deines Verbrauchs - nur sind alle drei gewürfelt.

    Covalin Beim Verbrenner ist es sogar vorgeschrieben, dass sich die Restreichweite aus den letzten 50 km errechnet (Beim E-Fahrzeug ist es aktuell nicht geregelt).

    Danke an Ralf-A290, das mit den 50 km habe ich so nicht gewusst.

    Zitat

    Im Energiemonitor und im Fahrerdisplay werden Durchschnittswerte für den Verbrauch seit dem letzten Rücksetzen angezeigt. Diese sind aber nicht Grundlage der angezeigten Restreichweite.


    Dass die Restreichweite nichts mit dem realen Verbrauch zu tun hat, habe ich ja auch in meinem Eingangspost anhand der Fahrt gezeigt. Daß man auf die dargestellte Reichweite bei Verbrennern und E-Autos getrost verzichten könnte, glaube ich, erschließt sich vielen, da diese eben nicht das individuelle Fahrprofil abbildet. Aber dass der angezeigte Verbrauch auch nichts mit der Realität zu tun hat, ist schon mehr als ärgerlich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass z.B. bei Verbrennern die eingespritze Kraftstoffmenge (wird vom Steuergerät mittels des hinterlegten Kennfeldes exakt geregelt) und bei elektrischen Fahrzeugen der Stromfluss bekannt ist, ist es ein Trauerspiel, dass dem Kunden solche gewürfelten Werte angezeigt werden. Und wieviel Angst die Hersteller haben, exakte Aussagen zu machen, sieht man unter anderem darin, dass ab einer Restreichweite nur noch Striche angezeigt werden. Im Endeffekt könnte man sich den ganzen Zauber sparen, denn auch eine nett verpakte Anzeige samt Kurven ändert nichts an den Tatsachen. Eigentlcih reicht der Batteriestand, zurückgelegt Kilometer und die Erfahrung aus den vorherigen Fahrten.


    Insofern habe ich eine ganz einfache Rechnung in der Zwischezeit, mit der ich gut fahre (bezogen auf Sommer, gemäßigte Temperaturen):

    Dacia Spring: 1% entsprich 2 km

    R5: 1% entsprich 3 km

    Cyberster: 1% entsprich 4km

    Laut ADAC Ecotest liegt der Verbauch des R5 bei:


    ADAC Ecotest-Reichweite: 345 km im gemischten Betrieb (WLTP-Normreichweite liegt bei bis zu 417 km bzw. 408–580 km je nach Messzyklus).

    Testverbrauch (kombiniert): 17,3 kWh/100 km (inklusive Ladeverluste)

    Ladeverluste: Um die 52-kWh-Netto-Batterie einmal komplett von leer auf voll zu laden, werden ca. 59,6 kWh aus der Wallbox benötigt


    Quelle:

    https://assets.adac.de/image/upload/Autodatenbank/Autotest/at6481-renault-r5-e-tech-electric-150-comfort-range-52-kwh-techno/renault-r5-e-tech-electric-150-comfort-range-52-kwh-techno.pdf


    Und diese Angaben sind sind der Realität näher, als die von Renault dargestelltn Werte.

    Deine Aussage, Zitat:

    " 4,7KWh werden hier ermittelt, wo ist Deine Messung die das Gegenteil aufzeigt? "

    impliziert genau das, dass eine 4,7 kWh Reserve vorhanden wäre. Aber die Messung an einem Fahrzeug ohne eine klare Aussage von Seiten Renault hat genau 0 - in Worten Null - Allgemeingültigkeit.

    Covalin der Verbrauchswert der im „Instrument“ angezeigt wird, ist der Durchschnittsverbrauch seit dem letzten Zurücksetzen. Dieser Wert ist aber für die „Schätzung“ der Restreichweite nicht ausschlaggebend, dafür wird nur der Verbrauch der „letzten“ Kilometer genutzt. Und was „letzte” Kilometer bedeutet, konnte mir bisher noch keiner sagen, man findet aber Aussagen, das wohl die letzten 70 km zugrunde gelegt werden.

    Und das ist genau einer der Punkte, die für Ärger sorgen. In beiden Handbüchern (Fahrzeug und OpenR Link) drückt sich Renault um klare Aussagen, auf welcher Grundlage etwas berechnet wird. Alles bleibt nebulös und damit nicht nachvollziehrbar und für den Alltag nicht zu gegbrauchen. Die Verbrauchsberechnung bei den Verbrennern und E-Autos, zumindest die Fahrzeug, die ich gefahren habe bzw. immer noch fahre, wird über die seit dem letzten Reset zurückgelegte Strecke ermittelt, und damit bildet diese das Fahrprofil am realistischten ab. Ein rollirendes Rest alle 70 km ist absolut sinnbefreit, da diese dann zu irgendwelchen unrealistischen Annahmen und daraus resultierenden Berechnungen führen. In der Anzeige der möglichen Reichweite zwischen Stadt und Autobahn ist eigentlich nur der eigene Verbrauch wirklich von Nutzen. Und wenn der Verbrauch wirklich alle 70 km rollierend neu berechnet wird, dann wäre die Anzeige im Energiemonitor "Seit dem Zurücksetzen" ja komplett irreführend - denn die Aussahge heißt ja: "Seit dem Zurücksetzen".Energiemonitor.jpg


    Und mit dem Resetten im Instrumentencluster wird auch der Eintrag im Energiemonitor zurückgesetzt.

    Covalin fährst Du überhaupt einen?
    Dann hast Du sicher schon mitbekommen, dass irgendwie keine Rechnung aufgeht mit der Annahme 52KWh.
    Du könntest ja fragen wie ein normaler Mensch worauf diese Aussage beruht, aber nein - kommst mit dieser Klugscheisser Art, offensichtlich weisst Du wohl alles besser.
    4,7KWh werden hier ermittelt, wo ist Deine Messung die das Gegenteil aufzeigt?

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    Ein Fahrzeug ist also nach Erreichen des 0% Batteriestand noch knappe 50 km gefahren. Und daraus schließt Du, dass alle Fahrzeuge dieses Verhalten aufweisen? Gewagt, aber Du weißt es ja besser, oh göttlicher LexusIS300. Und zu der Frage, ob ich einen R5 besitze und fahre - tja wenn man des Lesen mächtig und den Inhalt verstanden hätte, könnte man direkt draufkmmen, dass ich einen R5 fahre. Ach ja und übrigens, die Bilder habe ich natürlich per KI erstellt.


    Ich fahre das Fahrzeug regelmäßig in den Bereich um die 10%, dann wird eine Restreichweite von rund 37 km angezeigt, bei 7% waren es 27km. Und wie ich schon geschriebnn habe, falls Du es überhaupt gelesen hast, ist mir der Verbrauch ziemlich egal, was mich ärgert sind die sinnlosen dargestellten Werte, die mit der Realität nichts zu tun haben. Was bringt z.B. die Anzeigen im Energiemonitor "Seit Beginn" (wird ja nach zwei Stunden Inaktivität resettet), wenn die dazugehörige Strecke nicht ausgewiesen wird.

    Der „Fehler“ liegt doch einfach darin, dass Du einen Gesamtverbrauch für die Vorhersage nimmst, dieser ist aber nicht die Grundlage für die Reichweitenanzeige. Die nimmt die letzten x Kilometer und wenn man da z.B. eher städtisch unterwegs war, dann ist die errechnete Reichweite eben höher als der Durchschnitt der Fahrt. Reichweite ist von so vielen Faktoren (Topographie, Temperatur, Geschwindigkeit, …) abhängig, das kann die Anzeige einfach nicht berücksichtigen. Hatte z.B. in Norwegen eine längere Fahrt nur mit Regen, dann stimmt selbst die errechnete Reichweite von Google nicht, die sonst eher sehr konservativ ist. Die Reichweitenanzeige nutze ich nur in einem einzigen Fall als für mich relevante Information, auf den letzten 20-30 km vor einer Ladestation, die ich mit einstelligen Prozentwerten erreiche. Also wenn ich z.B. zu der Ladestation noch 25 km habe und noch 35 km Restreichweite. Dann fahre ich eventuell etwas verhaltener.

    Deine Aussatge ist sclichtweg falsch. Der Verbrauchswert in dem Instrumentencluster entspricht dem Verbrauch aus der Energieanzeige, die eindeutig mitteilt, seit wann bis zum aktuellen Zeitpunkt dieser Verbrauch ermittelt wurde. Und natürlich ist das die einzige sinnvolle Grundlage für die Reichweitenberechnung, den die ergibt sich aus dem Verbrauch der letzten X-Kilometer und genauer läßt sich das Fahrverhalten eines Fahres und damit seines Verbrauchs nicht ermitteln. Und auf dieser Basis und nur dieser Basis ist eine Reichweitenberechnung sinnvoll. Und dieses ganze Gerede von Fahrprofil (Stadtfahrt, Autobahn etc.) ist, um es mal deutlich zu sagen, für den Arsch. Denn der reale Verbrauch aus der Batterie über einen immer längeren Zeitraum weist das individuelle Fahrprofil eines Fahres aus. Jegliche Annahmen und Möglichkeiten sind nichts anders als Marketing-Mist, um dem Kunden Sand in die Augen zu streuen. Und der ominöse Zero-Buffer von vier Kiliwattstunden ist ebenfalls so eine undurchsichtige Aussage ohne irgendwelchen Nachweis. Aber ist immer toll zu beobachten, wie sich die Menschen die Sachen schönreden. Schon Pippi Langstrump sang: Ich mach mir die Welt, wies mir gefällt.

    Einen schönen guten Morgen,


    ich bin seit August Besitzer eines R5 Tech Comfort Range (150 PS, 52 kWh netto). Das Auto macht Spaß und ist eine schöne Reminiszenz an den R5 aus meinen Jugendtagen (wollte ihn immer haben, konnte ihn mir aber niemals leisten). Ich fahre das Auto gerne, was mich aber richtig ärgert, sind die gewürfelten Angaben zum Verbrauch und die schwammigen Erklärungen von Renault, was der Bordcomputer und die Engergieanzeigen darstellen und welche Werte in anderen enthalten sind oder eben nicht. Hier machen verschiedene Renault Händler und die enzelnen Mechaniker unterschiedliche Aussagen. Insofern habe ich mit Erstaunen/Bewunderung die Berichte hier im Forum zu den Reichweiten gelesen und mich gefragt, habe ich ein Montagsauto oder werden ehrliche Aussagen gemacht? Vorallem, wenn man die Aussagen mit den Ergebnissen vom ADAC Ecotest vergleicht.


    Was mir aufgefallen ist, ist dass immer wieder Bilder von den Verbrauchswerten des Renault gepostet werden mit niedrigem Verbrauch und wünschenswerten Reichweiten. Aber irgenwie scheint mir kaum jemand eine triviale Rechnung anzustellen, nämlich die real gefahrenen Kilometer zu dem Stromverbrauch (Batterieprozentanzeige) ins Verhältnis zu setzen. Dass die WLTP Reichweite nur zum Vergleich der Fahrzeuge untereinander verwendet werden kann, sollte jedem klar sein. Mit dem Verbrauch eines realen Fahrers hat die Anzeige soviel zu tun, wie Donald Trum mit der Wahrheit. Allein die Vorgabe, dass der Test ohne jegliche Verbraucher (nicht mal die Instrumente) durchgeführt wird, zeigen die Realitätsferne dieses Tests. Wer fährt den schon mit abgeschaltetem Display? Ganz abgesehen davon, dass das Instrumentecluster über dem Lenkrad gar nicht abgeschaltet werden kann.


    Ich habe kein Problem damit, dass der Verbrauch ist, wie er ist (hoch), aber damit, dass die dargestellen Werte weder plausibel noch verlässlich sind.


    Ein Beispiel:

    Fahrt am 25.09.2026, morgens 7°C, mittags 16°C:

    Verbauchsanzeige vor Fahrtbeginn resettet.

    Fahrzeug über Nacht vollgeladen: 100%

    Gefahrene Strecke: 210,7 km (Bild 01)

    Verbrauch laut dem Computer: 14 kWh/100 km (Bild 03)

    Angezeigte Restreichweite: 107 km, wobei diese real geringer ausfällt, als die angezeigte (Bild 03)

    Batteriestand: 30% (Bild 02)

    Gesamtreichweite rechnerisch auf Basis gefahrene Kilometer und Batteriestand: (210,7km / 70%) *100 % = 301 km

    Gesdamtreichweite auf Basis Verrbauchsanzeige: 52 kWh / 14 kWh/100 km = 371 km


    Eine Abweichung von 70 km. Wenn man dann noch bedenkt, dass die noch real zu fahrenden Kilometer geringer sind, als die dargestellte Restreichweite, dann zeigt sich, dass die Verbrauchsanzeige für die Mülltonne ist. Es ist absolut sinnbefreit, sich an tollen im Display dargestellten Werten zu ergötzen, wenn die real zu fahrenden Kilometer das nicht widerspiegeln. Und die schwammigen und und unpräzisen Aussagen von Renault, ob die Nebenverbraucher in der Verbrauchsanzeige enthalten sind oder nicht, ist eine weitere Nebelkerze. Den Fahrer interessiert in erster Linie, wie weit kommt er mit einer Batterieladung? Und wie sich der Verbrauch in Vortrieb und Nebenverbraucher (Licht, Klime, Display etc.) aufteilt, ist zwar nett für die Statistik und Intressierte, aber in der Praxis sinnbefreit.


    Und hier noch ein Beispiel zu den Rechenkünsten von Renault (Bild 04):

    Der Verbrauch lag auf Basis von ca. 540 km real gefahrenen Kilometern bei 17,9 kWh/100 km ( zwei Ladezyklen), über Nacht wurde das Fahrzeug geladen und es wird eine Reichweite von 364 km prognostiziert. Rein rechnerisch können bei diesem Verbrauch aber nur 52kWh / 17,9 kWh/100 km = 290,5 km ereicht werden! Wieso meint Renault, dass sich der Verbrauch auf rund 14,3 kWh/100 km verringert - um die 364 km erreichen zu können -, obwohl das Fahrprofil der letzten 540 km 17,9 kWh/100 km ausgewiesen hat? Was für ein Wunschdenken. Aus meiner Sicht wird der Kunde für dumm verkauft.


    Auch wenn ich mich mit meinem Beitrag unbeliebt mache, ein Forum lebt von dem ehrlichem Austausch an Informationen, aber was ich hier teilweise lese, läßt mich daran zweifeln. Und wie ich schon schrieb, mir ist der Verbrauch im großen und ganzem egal, da das Auto Spaß macht, aber die Anzeigen sollten bitte etwas mit der Realität zu tun haben und nicht sinnbefreite Schönfärberei sein. Denn dann kann man sich diese gleich sparen - Nebeneffekt: geringerer Strombedarf für Rechenleistung und Display = höhere Reichweite, geringere Kompexität, weniger Bauteile, geringere Reparaturkosten!


    Ich rechne inzwischen einfach 1% Batterieverbrauch = 3 km und bin damit bisher nicht liegengeblieben. Mal sehen, was der Winter bringt.



    P.S. Und das Auto im Eco-Modus zu fahren mit einer Beschleunigung, die die 100 km/h dann am Zielort hoffentlich erreicht hat, nur um ein paar Kilometer Reichweite herauszuquetschen, das muss jeder für sich slebst entscheiden.

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