Beiträge von Jakeman

    Nur mal zur Info da ich in meiner Eigenschaft als Fahrtrainer beim ADAC gelernt habe, dass das Wissen darüber so gut wie nicht verbreitet ist:


    Ein Auto muss immer ein redundantes Bremssystem haben.

    Das bedeutet, dass sich jedes Auto mit der Feststellbremse, egal ob elektronisch oder Handhebel, bis zum Stillstand abbremsen lässt. Man muss im Falle elektronisch den Knopf nur gezogen halten (oder gedrückt, je nach Auto)


    Wie bei den VAG-Fahrzeugen wirkt die Feststellbrems bei unseren R5 auch auf die Vorderräder. Das bremst recht ordentlich.


    Irgendwo laufen die beiden Bremssysteme natürlich zusammen weil sie ja über den selben Aktuator wirken. Wenn der Fehler irgendwo sitzt und beide Systeme betrifft, wäre es doppelt gefährlich.


    Aber für den Fall, dass die Bremse mal versagen sollte würde ich immer noch versuchen, das über die Feststellbremse zu retten.

    ach guck:


    Dokument 42015X1222(01)Dokument 42015X1222(01)


    Regelung Nr. 13-H der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UN/ECE) — Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von Personenkraftwagen hinsichtlich der Bremsen [2015/2364]


    5.2.22.4. Bei elektrischen Bremssystemen mit Energierückgewinnungseinrichtung im Sinne von Absatz 2.17 dieser Regelung, die beim Loslassen des Gaspedals eine verzögernde Kraft erzeugen, muss die Auslösung des oben genannten Signals folgenden Vorgaben entsprechen:

    Fahrzeugverzögerung

    Signalauslösung

    ≤ 0,7 m/s2

    Das Signal darf nicht ausgelöst werden.

    > 0,7 m/s2 und ≤ 1,3 m/s2

    Das Signal kann ausgelöst werden.

    > 1,3 m/s2

    Das Signal muss ausgelöst werden.

    Das Signal muss in jedem Fall spätestens dann abgeschaltet werden, wenn die Verzögerung 0,7 m/s2 unterschreitet


    Die 0,7 m/s² Grenze würde doch eigentlich auch gar keinen Sinn ergeben, wenn der Hersteller quasi ab null komma wenig schon das BL einschalten dürfte :/

    Das glaube ich nicht

    Du hast Recht.

    Weiß auch nicht mehr, wo ich diese offenbar falsche Info her habe.


    Ich finde dazu nur noch diese Info:

    • Bis ca. 0,7 m/s²: Bremslichter bleiben aus, da die Verzögerung zu gering ist.

    von Verbot steht da nichts.


    Trotzdem, irgendwo hab ich da ja her. Ich such mal noch ein bissen 8)

    Aufgefallen ist mir das aus meiner Sicht sonderbare Bremslichtverhalten meines R5 neulich, als noch etwas Schnee auf dem Auto lag. Da konnte ich innen gut sehen, wann die 3. Bremsleuchte an war.


    Wenn man auf "B" unterwegs ist, leuchten die Bremslichter sobald man vom "Gas" geht. Soweit bekannt.

    Wenn ich auf "D" fahre leuchten die Bremslichter erst, sobald ich auf die Bremse trete. Auch das soll so sein.

    Dann aber, wenn ich die Bremse loslasse und mit der geringen Rekup von "D" quasi ausrolle, leuchten die Bremslichter weiterhin. Bis unter 20 km/h. Dann gehen sie aus.

    Und das finde ich mal zumindest komisch.


    Man kann am Energiefluss sehen, dass auf "D" beim Bremsen die Rekuperationsleistung steigt, beim Lösen auf dem höheren Wert bleibt. Die Bremswirkung ist aber dann lange nicht so stark wie auf "B".


    Es ist ja so:

    Das Bremslicht muss erst bei einer Verzögerung von mehr als 1,3 m/s² aufleuchten.

    Bei Verzögerungen zwischen 0,7 m/s² und 1,3 m/s² liegt die Entscheidung, ob das Bremslicht angeht, beim Fahrzeughersteller.

    Im Bereich unter 0,7 m/s² ist das Aufleuchten des Bremslichts verboten.

    "Bis ca. 0,7 m/s²: Bremslichter bleiben aus, da die Verzögerung zu gering ist" (Info Google)


    Ich habe allerdings kein Idee dafür, wie sich diese Werte anfühlen.

    Das Schleppmoment fühlt sich auf "D" aber nicht stärker an als ein normaler Verbrenner im 4.- 5. Gang. Auch nach kurzer Bremsbetätigung nicht.


    Da hätte ich gerne mal gewusst, wie das bei anderen ist und ob da bei meinem Wagen ein Fehler vorliegt.


    Und ja, man sieht man auch im Display obs leuchtet ;) , aber ich hatte bis dahin noch nicht drauf geachtet.

    wie nutzlos die Vorkonditionierung im R5 ist

    würde ich nicht sagen.


    Bin gestern waschen gefahren (5 min von mir entfernt) und wollte beim Trockenwischen (dauert ca. 15 min bei mir) den 5er ein bisschen von seinen 42% SOC wegbekommen. Zum Vorkonditionieren darum die Ladesäule an der Tanke ins Navi eingegeben.


    Dann nach dem Waschgang an den 300 KW Lader gehängt ==> 4 KW

    Absolut lächerlich, das kann ich mir auch schenken. War mal ein Versuch, aber ich ahnte das Resultat schon vorher.

    Hatte eigentlich geplant, mir noch nen Kaffee zu trinken und Strom zu bunkern, habs gelassen und bin dann gefahren.


    Also so nutzlos ist die Vorkonditionierung beim R5 dann wohl nicht.

    Wenn ich vorher 30 min in der Gegend rumfahre bevor ich den 2 km entfernten Ladepunkt ansteuere, dann klappts doch ;)


    Ich hätte mal nicht gedacht, dass mich das so nervt.

    Verbrauch immo bei 21 KWh/100.

    Kaum voll das Auto, schon quasi wieder auf 40% und ich überleg schon wieder: Wie mach ich das beim nächsten Mal? Doch 15 km vorm Laden unnötig rumfahren? Das kanns eigentlich nicht sein. Ich fahre nun mal nur kurze Strecken, dafür sollte ein E-Auto ja eigentlich ideal sein...


    Wird Zeit, dass wärmer wird und der Spaß an dem Auto zurückkommt.

    Alle Halterungen konnte ich korrekt befestigen - bis auf jene bei der 12V-Batterie. Dort war der Abstand zu gross, und ich musste die Halterung regelrecht hineinzwingen. Durch den entstehenden Druck hat sie sich jedoch immer wieder gelöst.

    Ist bei mir das Gleiche. Hab den Frunk direkt nach Fertigstellung bekommen, ist wohl einer der ersten.

    Hab das bisher erfolgreich wegignoriert, werde mich aber, sobald das Wetter ein bisschen besser ist, damit noch einmal befassen.


    Gibt ja schon ein paar gute Lösungen hier :thumbup:


    Auf die Gasdruckfedern müssen wir dann wohl noch ein wenig warten :|

    Na ja, innerhalb von Minuten würde ich gar nicht mal erwarten.


    Die WP ist eh an Board. Wenn ich in, sagen wir, einer halben Stunde den Akku soweit habe, dass er von da an gerne mal von mir aus 40 KW verträgt, bräuchte ich nicht nach 3 Stunden mein Auto mit gerade mal 24 kw/h mehr im Tank abholen.


    Bin mir fast sicher, dass lässt sich Softwaremäßig lösen.

    Ebenso wie das manuelle Vorkonditionieren.


    Mal gespannt, was das Facelift alles können wird.

    Verwundert mich aber das wenn der Ladevorgang gestartet wird, dass man keine Temp. in den akku bringt, damit höhere Ladeleistung erreicht wird.

    Genau das verstehe ich auch nicht. Warum werden nicht beim Anstecken ein paar KW vom Lader für die Akkuheizung verwendet, damit es danach dann zügig weitergeht?


    Am Abend vor Sylvester wollte ich den Wagen "mal eben" noch vollladen. Am nächsten Tag sollte es in die Eifel gehen.

    Mangels Wallbox lade ich immer am 50kw Lader beim Aldi um die Ecke (2 min zu Fuß). Bisher war das alles immer problemlos.

    Doch an besagtem Abend: 8 KW. In Worten: Acht!

    Nach 3 Stunden habe ich das Auto mit quasi dem gleichen SOC wieder abgeholt. Da stellte ich mir zum ersten Mal die o.g. Frage und wollte mal wissen: Ist das normal? Internetsuche führte mich in dieses Forum und diesen Thread, da hab ich mich dann doch mal fix angemeldet.


    (werde mich noch ordentlich vorstellen...)


    Nächsten Tag gings dann in die Eifel, also Ladestop eingeplant. 4 Schnelllader von enBW standen zur Verfügung. Und: Alle vier besetzt :D Toll diese E-Mobilität. Vorteil: Man lernt nette Leute kennen, die ebenfalls wartenden 8)

    In der Eifel ist das halt noch nicht so angekommen mit dem Strom fürs Auto und so. Zitat eines Einheimischen.


    Na ja, irgendwann gings nach Sylvester dann wieder nach Hause. Und aus diesem Thread gelernt: Mal den Aldi Lader bei mir ums Eck als Naviziel eingegeben. Bei Eiseskälte mit 7% SOC angekommen.


    Angesteckt und zack: 50kw. Also geht doch.

    Trotzdem, irgendwie noch sehr unbefriedigend. Eigentlich will ich nur Autofahren... ?(