Beiträge von Reno5

    Ich nutze die Programmierung der Ladezeiten in Verbindung mit der Wallbox zur Nutzung von Börsenstrompreisen. Da ich kein festen Arbeitszeiten habe, ist die programmierte Klimatisierung für mich nicht anwendbar.

    Das sind natürlich gute Gründe gegen die Programmierung.


    Die Nutzung der programmierten Klimatisierung in Verbindung mit einer Wallbox hat den Vorteil, dass sich der SOC nicht ändert.

    Das ist natürlich richtig. Trotzdem noch einmal der Hinweis, dass der Innenraum so oder so geheizt werden muss (außer man fährt die komplette Strecke ohne Heizung). Ob das nun vor oder während der Fahrt passiert macht beim e-Auto vermutlich keinen großen Unterschied.


    Allen, die bisher aus Angst vor dem Energieverbrauch auf die Vorklimatisierung verzichtet haben kann ich nur empfehlen, es einmal auszuprobieren. Selbst wenn der Energieverbrauch etwas steigen sollte, ist es der Komfortgewinn bei den aktuellen Temperaturen vermutlich wert.

    In Kelec-App kann man die Adhoc-Klimatisierung auch mit 18°C starten. Nutze die sowieso nur Adhoc, da ich mir eine Wallbox mit meiner Frau teile und daher die Autos dort nur zum Laden dran hängen.

    Die Klimatisierung über ein "Programm" ist aber vollkommen unabhängig vom Thema Wallbox nutzbar. Wallbox ja/nein/vielleicht ist also erstmal kein Argument für oder gegen das programmierte vorklimatisieren.

    Die Energie zum Aufheizen des Innenraums wird ja ohnehin benötigt. Ob diese Energie jetzt vor der Abfahrt aus dem Akku gezogen wird und dafür während der Fahrt nicht mehr benötigt wird (Verbrauch sinkt) oder eben während der Fahrt den Verbrauch in die Höhe treibt spielt erstmal keine Rolle.

    Jetzt kann es natürlich sein, dass der R5 die "Art" des Aufheizens unterschiedlich energieeffizient gestaltet. Aber da könnte ich mir vorstellen dass ein vorprogrammiertes (langsames) Aufheizen sogar effizienter ist als wenn er mit Beginn der Fahrt (vermutlich) so schnell wie möglich versucht den Innenraum auf Temperatur zu bringen.

    Eigentlich hilft da auch wieder nur selbst auszutesten, wie sehr sich das im eigenen Nutzungsprofil bemerkbar macht.

    Hat eigentlich schonmal jemand getestet, ob der Fahrmodus einen Einfluss auf die Vorkonditionierung hat?

    Es wäre ja denkbar, dass der Akku im ECO-Modus weniger stark oder gar nicht geheizt wird um eben Energie zu sparen.

    Das könnte evtl. auch die teilweise sehr unterschiedlichen Erfahrungen zu dem Thema erklären.


    Selbst testen wird schwierig, da unser R5 so gut wie nie Langstrecke fährt bzw. DC geladen wird.

    [...]

    Ich hab mich zum Thema Rekuperieren auch schon genau dasselbe gefragt und mir ist im car Scanner bei der Akkuleistung in kW aufgefallen beim bergabrollen in D das er am Display hinterm lenkrad zwar -20kw oder mehr anzeigt per balken, aber der Akku mit nicht mehr als 10kw geladen wurde, das war bei einer akku temp um 3-4°

    Hab eigentlich ein Auge auf die Temperaturen gehabt und das nur beiläufig gesehen. Ich will das aber nochmal explizit beobachten wenns mal wieder 0 grad hat draußen und der Akku schön kalt is.

    [...]

    Dabei bitte beachten, dass hier der Momentanverbrauch in kWh/100km angezeigt wird, nicht die Leistung (in kW).

    Bei 50km/h würde der Momentanverbrauch von 20kWh/100km exakt zur Leistung von 10kW passen. Wobei das Wort "exakt" vermutlich allein durch die Form der Anzeige nicht im Zusammenhang mit der Momentanverbrauchsanzeige benutzt werden sollte...

    Moin,

    wie von Damedos beschrieben sollte sich der Klettstreifen direkt mit dem Filz im Kofferraum verhaken. Wenn ich mich richtig erinnere, ist die passende Hälfte auch schon fest auf die Box aufgenäht oder geklebt, sodass du nur die lose Hälfte des Klettbands entfernen musst, dann sollte sich die Box ziemlich fest an die Seite kletten lassen.

    Das ist flasch. Muss ja auch ein Widerspruch sein. Beim R5 wird die Betriebsbremse

    eigentlich nur am Ende eines Anhaltevorgangs benötigt, also vom Schrittempo zum

    Stillstand. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Betriebsbremse nur eingesetzt,

    wenn beim Bremsvorgang die verlangte Verzögerung höher ist als die Rekuperation

    bereitstellt. Die Rekuperation ist in B ganz deutlich höher als in D.

    Das ist falsch. Das Thema ist hier aber Off Topic und wurde an anderer Stelle schon ausführlich diskutiert:



    Zum Thema: Bei nichtmals 600km ist möglicherweise der Einbremsvorgang noch nicht ganz abgeschlossen und das Problem verschwindet von selbst wieder. Ich würde mir erstmal keine Sorgen machen.

    Ob die Scheiben korrodiert sind lässt sich ja leicht optisch überprüfen. Das ist leider gerade bei viel Standzeit und wenig Laufleistung ein Problem, das nicht so leicht in den Griff zu kriegen ist. Renault wird sicher irgendeine Funktion hinterlegt haben um Korrosion zu verhindern. Wie gut die ist bzw. wie gut sie in eurem Nutzungsszenario funktioniert wäre dann eine andere Frage.

    Kann man das irgendwo nachlesen? Im Handbuch steht da nichts dazu - zumindest nichts was ich gefunden hätte. Und mich würde wirklich interessieren wie das umgesetzt ist.


    Du schreibst, dass es keinerlei Unterschied beim Bremsen mit D und B gibt. Da müsste dann - nachdem die Rekuperation ja in B so stark ist, dass ich gar nie die Reibebremse brauchen - sehr viel "Totweg" im Bremspadal sein, wo keine Reibebremse bewendet wird - also praktisch jede Bremspedal-Bedienung in der Praxis müsste ohne Reibebremse erfolgen (Verzögerung wie bei B). Und bei 5km/h müsste er dann von der Rekuperation auf die Reibebremse wechseln, ohne dass ich die Pedalstellung verändere, und das ohne spürbaren Übergang. Und wenn der Akku voll ist, dann wird auch bei hoher Geschwindigleit bei selber Pedalstellung dann nicht rekuperiert, sondern Reibegebremst. Das könnte doch nur mit Brake-by-wire erfolgen (gleiche Stellung, einmal Reibebremse und einmal nicht, abhängig von Akkustand und der Geschwindigkeit mechanisch zu lösen scheint mir nicht realistisch). Oder doch? Weil brake-by-wire haben wir keines, oder? Oder verstehe ich da was falsch?

    Das frei zugänglich (Marketing) Material gibt leider nicht all zu viel her. Am besten ist es meiner Meinung nach bei Bosch erklärt:


    Integrated Power Brake
    Die Integrated Power Brake vereint die Bremskraftverstärkung und ESP®-Funktionalität in einer Hardware.
    www.bosch-mobility.com


    Die Systeme der anderen Zulieferer arbeiten nach dem gleichen Prinzip.


    Bei den "One Box" Bremssystem ist das Bremspedal noch mechanisch an einen Hydraulikzylinder gekoppelt, daher kein by-wire-System im eigentlichen Sinn. Im Normalbetrieb ist dieser Hydraulikzylinder aber vom restlichen Bremssystem entkoppelt. Bei Betätigung des Bremspedals wird Hydraulikflüssigkeit nur gegen einen (meist federbelasteten) Widerstand verschoben. Aus Pedalweg und -kraft wird dann der Bremswunsch des Fahrers berechnet. Solange wie möglich wird die gewünschte Verzögerung über die E-Maschine umgesetzt. Muss die Verzögerung hydraulisch umgesetzt werden, baut ein elektrischer Drucksteller den passenden Bremsdruck auf. Das passiert auch beim Anhalten an der Ampel, wie du schreibst. Der Übergang (Blending) von Rekuperation auf die Hydraulik ist beim R5 (leider) auch spürbar.


    Im Normalbetrieb verhält sich so ein One Box System also tatsächlich wie ein Brake by Wire System. Im Fehlerfall wird aber der Druck von dem ans Pedal gekoppelten Zylinder auf das Bremssystem durchgeleitet, dann hat man wieder ein "klassisches" hydraulisches Bremssystem.

    Dabei ist zu beachten, dass bei Verwendung des Bremspedals immer gleichzeitig die Reibebremse verwendet wird, eine Trennung ist bei D nicht möglich. Das ist der Grund warum D geringfügig mehr Strom als B benötigt

    Egal wie häufig du das noch behaupten willst, es ist und bleibt falsch. Auch bei Betätigung des Bremspedals wird (solange wie möglich) ausschließlich rekuperiert. Bei identischer Verzögerung gibt es dahingehend keinen Unterschied zwischen D und B.